Aktuelle Berichte

Vorfreude auf die Eierfahrt 2020

Ein großes Ereignis wirft seinen Schatten voraus: Die traditionelle Eierfahrt der benachbarten Rudervereine wird im Jahr 2020 von der Ruderabteilung der Kasteler Ruder- und Kanu-Gesellschaft - anlässlich des 140. Jubiläums des Vereins - ausgerichtet.
Für das Event, welches traditionell am zweiten Sonntag des Jahres stattfindet (12. Januar 2020), laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren: Der Glühwein wird getestet, die Brezelbäcker feilen am besten Schwung und die Hühner werden gepflegt, um produktive Höchstleistungen zu bringen, damit dann im neuen Jahr alle Gäste gut versorgt sind.
Wir freuen uns schon jetzt auf eine schöne Eierfahrt und hoffen viele Ruderinnen und Ruderer sowie Freundinnen und Freunde begrüßen zu dürfen!
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Sieger- und Jubilarenehrung

Bei der traditionellen Sieger- und Jubilarenehrung feierte die KRKG ihre Sieger, Jubilare und Ehrenamtliche der Jahre 2018 und 2019.
Die KRKG kann auf zwei belebende Jahre zurückblicken, die auch einen Wechsel und eine Umstrukturierung des Vorstandes mit sich zogen: in Zukunft soll es keinen ersten oder zweiten Vorsitzenden mehr geben, sondern 5 Gleiche, die als Vorstand die Vereinsgeschicke gemeinsam lenken.
Für seine Unterstützung in dieser arbeitsintensiven Zeit des Umbruchs und der Modernisierung sowie für seine uneingeschränkte Treue zum Verein wurde der letzte 1. Vorsitzende und langjährige 2. Vorsitzende der KRKG, Wolfgang Schult, offiziell in den Stand eines Ehrenmitgliedes gehoben. Lieber Wolfgang, der Verein ist Dir aufrichtigst dankbar!
Die Modernisierung alter Strukuren wurde nicht nur von vielen Mitgliedern, sondern auch von den anwesenden Ehrengästen sehr positiv bewertet.
Folgende Ehrengäste durfte die KRKG begrüßen:
Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Stadtverordnetenvorsteherin und Kasteler Ortsvorsteherin Christa Gabriel, AKK-Stadtrat Rainer Schuster, Mainzer AKK-Beauftragter Horst Maus, Vorsitzende der Vereinsringe Annegret Kracht (Kostheim) und Josef Kübler (Kastel), sowie die Stadtverordnete Jutta Deusser-Bettin.
Der neugewählte Vorstand dankt an dieser Stelle für das ausgesprochene Vertrauen in den Vorstand und den zuversichtlichen Blick in die Zukunft des Vereins!
Insgesamt wurden die sportlichen Erfolge von 8 Mitgliedern geehrt:
  • Karlheinz Griesel (je 2 mal Silber und 1 mal Bronze bei der Kanu-EM und WM 2019, 3-facher deutscher Meister 2019 (im 1er Kanu 1000 m / 5000 m und 2er über 200 m), Vize-Meister im 2er Kanu über 1000 m)
  • Fabio Scholz (2-facher Kanu-Hessenmeister über 200 m und 500 m)
  • Linette Protsch (Silber bei den Hessenmeisterschaften im Einer-Kajak)
  • Lorena Stölzner (Bronze bei den Hessenmeisterschaften im Einer-Kajak)
  • Peter Tritschler (zweite Verleihung des DKV-Wanderfahrerabzeichens)
  • Klaus Opitz (8-facher Weltmeister 2019 im 1er, 2er, 4er und 8er, 2-facher Europameister 2019 im Doppelvierer, 2 mal Gold bei den offenen Österreichischen Meisterschaften 2019, Gold beim Rheinmarathon und der Langstrecke in Würzburg)
  • Patrick Papin (Senior-Hessenmeister im Doppelzweier 2019)
  • Valentino Scholz (Hessenmeister im 1er 2018 (Leichtgewicht), Senior-Hessenmeister im Doppelzweier 2019, 2x Bronze im schweren Einer (2018, 2019)

 

Papin und Scholz erruderten insgesamt satte 18 Goldmedaillen im Jahr 2018 und 9 im Jahr 2019.       
10 Vereinsjubiläen konnten gefeiert werden:
  • Die Tennisdamen Brigitte Weisenberger und Karin Sans mit 40 Jahren.
  • Der ehemalige Jugend-Rudertrainer Gerhard Kopp mit 55 Jahren.
  • Die Urgesteine Kurt Künstler, Rainer Liebrecht, Peter Stein und Kassenprüfer Hans Ebert mit 65 Jahren.
  • Der „Kanutenkönig“ und 3-fache Kanadier-Weltmeister Christel Brandbeck mit 65 Jahren.
  • Als Duo wurden die Ruderer Michael Anspach (65 Jahre) und Günter Lippert (50 Jahre) geehrt. Beide bewiesen in Lodz 1971 höchste Souveränität bei maximalem Pech: kurz vor der Ziellinie verfing sich ein Ruderblatt und das Boot kam zum stehen - dennoch kämpften sich die Zwei noch auf Bronze mit 2 Sekunden Abstand zum Weltmeister vor.
Ein großes Anliegen war es dem Vorstand, die Arbeit von 9 Ehrenamtlichen, den Säulen des Vereinslebens, zu würdigen:
  • Susanne Hübel, für die Betreuung der Ruder-Anfänger und ihre unermüdliche Unterstützung im Verein.
  • William Janke für die Bereitstellung seines IT-Fachwissens.
  • Moritz-Oldenstein, für die langjährige Leitung von Rudertrainings.
  • Die Trainer Axel Wittmann und Karlheinz Griesel, deren Engagement weit über das eines gewöhnlichen Trainers hinaus geht.
  • Die drei Spartenleiter Claus Schneider (Kanu), Werner Barthelmeß (Rudern) und Manfred Eckes (Tennis) ohne deren hingebungsvollen Einsatz das Vereinsleben einfach nicht das gleiche wäre.
  • Und zu guter letzt: der Hausmeister der KRKG, Thomas Bauer. Mit seiner Macher-Mentalität hat er den Verein in den letzten Jahren bei den Arbeitseinsätzen unterstützt und nicht zuletzt haben seine wertvollen Gastronomiekenntnisse maßgeblich zum Erfolg der diesjährigen Sieger- und Jubilarenehrung beigetragen.

 

Mit so einer tollen Ausgangslage freut sich die KRKG 1880 e.V. sehr auf das Jubiläumsjahr 2020!     
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Die KRKG begrüßt den Herbst

Mainz-Kostheim. "Mords was los", lautete das Fazit vieler Mitglieder nach dem traditionellen herbstlichen Arbeitseinsatz mit anschließender Saisonabschlussfeier.
Knapp 50 Mitglieder aller Sparten trotzten den morgendlichen dichten Nebelschwaden und rüsteten das Vereinsheim für die nahenden Wintermonate. Vom Junior bis Senior waren alle Altersklassen vertreten.

 

Die Beteiligung konnte sich sehen lassen und war wahrlich auch lange nicht mehr so hoch.
Der Arbeitswille der Mitglieder wurde belohnt: gegen Mittag spendete die Herbstsonne und der Grill reichlich Wärme. Bei munterem Beisammensein wurde noch bis in den Nachmittag geklönt und die Vorfreude auf die nahende Sieger- & Jubilahrenehrung im November geschürt: Die Saison neigt sich dem Ende und die KRKG kann sportlich und gesellschaftlich schon jetzt auf ein schönes und erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken.       
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Meister von der Maaraue

Autor: Wolfgang Wenzel (Originalartikel des Wiesbadener Kurier)

KOSTHEIM - „Willensstärke und Durchhaltevermögen lernt man nur im Sport. Da gibt man auch in der Schule und im Beruf nicht auf“, sagt der Jugendtrainer der Kasteler Ruder- und Kanugesellschaft, Karl-Heinz Griesel. Bei der Kanu-Landesmeisterschaft der Jugend in Schierstein bewahrheitete sich dieses Postulat: Der Wassersportverein heimste drei schöne Erfolge und den Titel ein.

 

Fabio Scholz, ein Kanute, der in der Schüler-Jahrgangsklasse 8 an den Start gegangen war, wurde Hessenmeister. Die Aktiven Linette Protsch und Lorena Stölzner belegten in der Klasse der Schülerinnen A 14 Jahre den zweiten und dritten Platz.

 

 

 

Fabio Scholz, zweifacher Hessenmeister über 500m und 200m, Lenette Protsch, Zweitplatzierte in Schüler A14 und Lorena Stölzner, Drittplatzierte in Schüler A14
Fabio Scholz, zweifacher Hessenmeister über 500m und 200m, Lenette Protsch, Zweitplatzierte in Schüler A14 und Lorena Stölzner, Drittplatzierte in Schüler A14

 

 

Für den Jugendtrainer kommen die Erfolge wie gerufen. Endlich rückt die KRKG wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Erst unlängst waren die Meistermacher vom Bootshaus auf der Maaraue erfolgreich am Werk. Der Ruderer Valentino Scholz, der große Bruder Fabios, wurde in der Woche zuvor ebenfalls Hessenmeister.

 

 

Vier Sportspitzen in kurzer Zeit, das spornt den Wassersport-Traditionsverein an. Trainer Karl-Heinz Griesel weiß die Titelgewinne zu schätzen, besonders den von Fabio Scholz, für den er seit einem halben Jahr der Ausbilder im Kanufahren ist. Den beiden Zweit- und Drittplatzierten rechnet er es hoch an, dass sie bei hoher zeitlicher Beanspruchung in Schule und privaten Lebensereignissen hinreichend Zeit fanden, um sich auf das Meisterschaftsereignis in Schierstein vorzubereiten. Der Trainer weiß, wie das geht. Er hat selbst die hohe Schule des Kanusports auf den nationalen und internationalen Bühnen des Wassersports durchlaufen. Als Deutscher Meister im Kanu-Einer über 1000 und 5000 Meter, als Europameister im Einer- und Zweierkanu sowie als Vizeweltmeister im Einerkanu über Distanzen von 200 und 1000 Metern: Daraus schöpft Griesel Kraft, er gibt den jungen Leuten sein Wissen weiter und verhilft dem einen oder anderen im Training und Wettkampfbetrieb zur richtigen Einstellung. Nicht jeder könne Weltmeister werden. Doch wer das Zeug dazu habe, dem könne die Ruder- und Kanugesellschaft helfen, gut zu werden. Talent alleine reiche nicht, nötig seien Willensstärke und die Fähigkeit, sich ein Ziel zu ersetzen. Solcherart trainierte junge Leute erhielten über den Sport eine Perspektive für ihr ganzes Leben vermittelt, sagt Griesel.

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Sensationeller Auftritt von Ruderer Opitz

Ungarn. Der 77-jährige Eltviller Klaus Opitz von der Kasteler Ruder- und Kanugesellschaft gab seine Meldungen für acht Rennen zu dieser Sportveranstaltung auf dem „Lake Velence“ vom 11. bis 15. September ab und siegte bei bestem Ruderwetter im Männer-Achter, Mixed-Achter, Einer, Doppelzweier (in 2 Altersklassen) sowie Doppelvierer (in 3 Altersklassen) in einem jeweiligen 8-Bootefeld vor seinen Mitstreitern. „Diese acht Goldmedaillen sind mein bisher größter Erfolg im Masterbereich. Meine größte Freude war der Einer-Erfolg, der dazu beitrug, dass ich hier nunmehr seit über 20 Jahren ungeschlagen bin“, so Opitz stolz. Durch seine wöchentlichen fünf Trainingseinheiten sei er zwar sehr gut vorbereitet gewesen, hätte aber nicht einmal im Traum daran gedacht, so oft am Siegersteg anlegen zu können. Über 4500 Ruderer aus der ganzen Welt waren von der Regattastrecke und der sehr guten Organisation begeistert. Nur drei Ruderer konnten acht Goldmedaillen erringen.  „Ich finde es einfach toll, auch wenn man eigentlich schon zum „alten Eisen“ gehört, solche Leistungen abrufen zu können. Zum Saisonabschluss trete ich noch in Bernkastel-Kues (Mosel) zu der 6 KM-Langstrecke am 28. September und am 05. Oktober zu dem 42,5 KM-Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf an. Da geht es richtig hart zur Sache, da der Körper auf den letzten 10 KM extrem gefordert wird, schließt Opitz dennoch begeistert.

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